Die abstrakten Maler des frühen 20. Jahrhunderts,

waren die Revolutionäre von Morgen. Sie versuchten

zumindest die Aufhebung des Gegenstandes in der Malerei philosophisch zu begründen.

Die 2. Generation (Die Tachisten) hingegen suchten die Vielfalt und Ihre Machtmöglichkeiten.

Die 3. Generation der abstrakten Maler (Gegenwart) sucht lediglich den Kunstmarkt (Kapital)

und betreiben Wiederaufbereitung von längst erledigten Akten.

Weiss, 1991

 

Bilder malt man nicht um Wände zu schmücken sondern, um zu wissen wo unsere geistige
und seelische Heimat angesiedelt ist.

Weiss, 1999

 

Kunst ist Seinsdiktat und niemals Handwerkswille.

Weiss, 2005

Kunst ist keine Geschmacks - Sache
Kunst ist Reife - Sache

Weiss, 2007

 

Die Achse der 4 apokalyptische Reiter des frühen 20. Jahrhundert waren:

1. Die Abstrakten

2. Die Kubisten

3. Die Surrealisten

4. Die Expressionisten

Die Abstrakten haben anarchisiert,
die Kubisten haben konstruiert, reduziert und nihilisiert,
die Surrealisten haben Weltangst - Labyrint projektiert,
die Expressionisten haben depressionisiert.

Diese Bewegung ist seit Ende der 70. Jahre des 20. Jahrhunderts abgeschlossen.

Die einzige Lösung für die Zukunft lautet "visuelle Ontologie", diese Kunstrichtung wird etwa ein Menschenzeitalter prägen und wird abgelöst durch sakrale Kunst (Beginn der Welthistorischer Morgenfrühe),
damit auch Anfang der Winterstarre.

 

Weiss, 2007

 

Wer heute zu der Achse der 4 apokalyptischen Reiter gehört ist niemals ein Künstler sonder ein Kunsthandwerker, da er sich im Dienste in eine abgeschlossene Kunstrichtung gestellt hat.

Weiss, 2007

Man hat das Handwerk erlernt, aber nur aus dem Zwang heraus, denn es meldet sich die höhere Idee die sich visuell entladen will (muss).

Weiss, 2007